Computerspiele im Feuilleton

Über Computerspiele sprechen und schreiben ist ein Problem. Obwohl digitale Medien inzwischen zu den beliebtesten und erfolgreichsten Kulturprodukten gehören und obwohl einzelne Titel, wie zuletzt Red Dead Redemption 2 (2018), wie große Filme oder Romane gefeiert werden, ist der Diskurs über Spiele noch immer von vielen Vorurteilen und Klischees belastet. Es fehlt an einer Diskussionsform … Computerspiele im Feuilleton weiterlesen

Qualität im Spielejournalismus

Der Begriff „Qualitätsjournalismus“ wird viel herumgereicht: Als Anspruch, aber auch als zynischer Kampfbegriff. Was Qualität im Journalismus tatsächlich ausmacht, bleibt dabei meist diffus. Im Gespräch mit Prof. Dr. Christian Stöcker von der HAW Hamburg geht Spielejournalist Andre Peschke daher den Fragen nach: Nach welchen Kriterien lässt sich journalistische Qualität beurteilen und wie erreichbar sind diese … Qualität im Spielejournalismus weiterlesen

Politische Bildung mit digitalen Spielen

Sind (kommerzielle) Computerspiele dazu geeignet, Politikverständnis und demokratisches Bewusstsein zu fördern und die Bereitschaft zur politischen Teilhabe zu erhöhen? Sind sie für die politische Bildung von Kindern und Jugendlichen vielleicht sogar besonders gut geeignet? Diesen und mehr Fragen widmet sich die neue Folge des Grimme Game Podcasts. Um fachkundige Antworten auf Fragen der politischen Bildung … Politische Bildung mit digitalen Spielen weiterlesen

Spielejournalismus zum Hören

Podcasts erlebten in den letzten fünf Jahren einen unerwarteten Boom. In Deutschland vorne mit dabei: Spielepodcasts. Was fasziniert an den oft stundenlangen Gesprächsrunden über Computerspiele, wer sind die Macher*innen und bieten sich hier neue Chancen für den Spielejournalismus? Diese Fragen diskutieren Andre Peschke (The Pod), Gunnar Lott (Stay Forever) und Michael Graf (GameStar Podcast), deren … Spielejournalismus zum Hören weiterlesen

Die Suche nach dem Bösen

Viele Massenmedien verstehen Videospiele ausschließlich als kommerzielles Produkt – immer noch. Auch der vollkommen konstruierte Zusammenhang zwischen Amokläufen und Gewaltspielen ist nicht restlos entlarvt. Unter Journalisten*innen herrscht weiterhin ein großes Misstrauen gegenüber dem Medium, besonders im Fernsehen. “Die müssen uns doch dankbar dafür sein, dass wir über ihre Branche berichten.” Diesen Satz habe ich in … Die Suche nach dem Bösen weiterlesen

Der Tod der Gralshüter

Wofür braucht man euch eigentlich? Die Antwort auf diese Frage fiel dem Spiele-Journalismus lange sehr leicht. Inzwischen fällt sie ihm erstaunlich schwer. Hätte man um die Jahrtausendwende die Prognose gewagt, dass der Spiele-Journalismus in 20 Jahren ums nackte Überleben kämpft, dann hätten Chefredakteure[1] vermutlich mit den Augen gerollt, sich eine Camel Light angezündet und den … Der Tod der Gralshüter weiterlesen

Fans hinter der Absperrung

Was bedeutet eigentlich Spiele-Journalismus in Zeiten der Digitalisierung? Neue Antworten auf diese Frage müssen nicht gefunden werden – sie sind längst da. Petra Fröhlich (GamesWirtschaft) über die Zukunft des Spiele-Journalismus. Von Sportreportern heißt es gelegentlich, es handele sich überwiegend um Fans, die es hinter die Absperrung geschafft hätten. Das inkludiert den schlecht getarnten Spott, es … Fans hinter der Absperrung weiterlesen

Grimme Medienbildung auf dem gamescom congress 2019

Digitale Spiele wie Sekiro – Shadows Die Twice (2019) sind verdammt schwer. Das Konzept dahinter: Oft scheitern, und die seltenen Erfolge dafür umso mehr genießen. Aber extreme Schwierigkeitsgrade machen Spiele gleichzeitig für viele Menschen schwer zugänglich. Ist diese bewusste Design-Entscheidung künstlerische Freiheit oder nicht mehr zeitgemäß, weil sie Inklusion verhindert? Mit der Erörterung dieser Fragen … Grimme Medienbildung auf dem gamescom congress 2019 weiterlesen

Frauen im E-Sport: Wo stehen wir?

Seit einigen Jahren wird Sexismus im Kontext digitaler Spiele zunehmend problematisiert. Dabei geht es mitunter um sexuelle Übergriffe, die Art und Weise wie Geschlechter in Spielen repräsentiert werden und die Verwendung von Stereotypen. Autorin Nina Kiel sieht gerade im E-Sport Inklusionspotenzial für Frauen. Belästigung und Ausgrenzung sind jedoch ein großes Problem in der Szene. Der … Frauen im E-Sport: Wo stehen wir? weiterlesen

GRIS

Dass digitale Spiele auch Kunst sein können, wurde in der Vergangenheit vielfach diskutiert. So widmeten sich in der Vergangenheit verschiedene Ausstellungen (z.B. im Victoria and Albert Museum in London) oder Bildbände dem Medium Games als Kunstwerk aus verschiedenen Perspektiven. Neben der kulturellen Bedeutung sowie den medienhistorischen Aspekten klassischer Titel sind auch die Spiele von Bedeutung, … GRIS weiterlesen